Über Sonne, Mond und Weltraumwetter
Sonnenauf- und -untergangszeiten hängen von Breite, Länge und Datum ab. Sie werden aus der Sonnenposition berechnet; bürgerliche, nautische und astronomische Dämmerung sind durch die Sonnenhöhe unter dem Horizont definiert (z. B. −6°, −12°, −18°). Die Mondphasen folgen dem synodischen Monat (Neumond bis Vollmond und zurück); Beleuchtung und Auf-/Untergangszeiten werden von Astronomen und der Öffentlichkeit genutzt (NASA; USNO).
Der Kp-Index misst die globale geomagnetische Aktivität auf einer Skala von 0–9 und dient zur Abschätzung der Aurora-Sichtbarkeit in mittleren Breiten. Höhere Kp-Werte (z. B. 5–7) können Aurora in niedrigere Breiten bringen; die Werte stammen von bodengestützten Magnetometern. Geomagnetische Stürme werden vom Sonnenwind und koronalen Massenauswürfen angetrieben; NOAAs Space Weather Prediction Center und ähnliche Dienste liefern Vorhersagen (NOAA SWPC; WMO).
Weltraumwetter beeinflusst Satelliten, Kommunikation und Stromnetze. Der Sonnenzyklus (etwa 11 Jahre) beeinflusst die Häufigkeit von Flares und CMEs. Bemannte Raumfahrt (z. B. ISS) und Raumstationspassagen sind aus der Bahnmechanik vorhersagbar; Daten auf dieser Seite können APIs von NASA, NOAA oder anderen Raumfahrtagenturen nutzen. Meteorströme entstehen, wenn die Erde Kometenstaub durchquert; Spitzenraten und Daten werden von IMO und NASA veröffentlicht.