Über METAR und Flugwetter
METAR (Meteorological Aerodrome Report) ist ein standardisiertes Format für die Meldung des Bodenwetters auf Flugplätzen. Es ist von der WMO und der ICAO definiert. Beobachtungen erscheinen typischerweise alle 30 oder 60 Minuten und enthalten Wind, Sicht, Wettererscheinungen, Wolkenschichten (Bedeckung und Höhe), Temperatur, Taupunkt und Druck (QNH). Piloten nutzen METAR für Vorflug- und Flugentscheidungen (ICAO; WMO; FAA).
Flugkategorien (VFR, MVFR, IFR, LIFR) leiten sich aus Wolkenuntergrenze und Sicht ab. VFR (Visual Flight Rules) erfordert Wolkenuntergrenze über 3000 ft AGL und Sicht über 5 statute miles. MVFR (Marginal VFR) bei Wolkenuntergrenze 1000–3000 ft oder Sicht 3–5 Meilen. IFR (Instrument Flight Rules) bei 500–999 ft oder Sicht 1–3 Meilen. LIFR (Low IFR) bei Untergrenze unter 500 ft oder Sicht unter 1 Meile. Diese Schwellen unterstützen einheitliche Betriebsentscheidungen (FAA; ICAO).
Wolkenschichten werden mit FEW (1–2 Oktas), SCT (3–4), BKN (5–7), OVC (8) gemeldet; Höhen in Fuß AGL. Höhenmessereinstellung (QNH) in Hektopascal. METAR wird neben TAF (Terminal Aerodrome Forecast) und anderen Produkten verwendet. Für offizielles Flugwetter und Flugplanung immer die nationale Luftfahrtbehörde und zugelassene Quellen nutzen.